In Chile

Das Projekt, angeschoben vom Seremi für Landwirtschaft, Joacquín Arriagada, fokussiert die Einführung von Maßnahmen und Technologien zur Steigerung der Verfügbarkeit von Wasserressourcen in den ländlichen Gebieten nahe der Küste sowie im Landesinneren.

(Zeitschrift CAMPO vom 13.08.2018)

Wenige Themen wurden so stark in den letzten Jahren diskutiert wie der Klimawandel. Ein Bericht der PUC verdeutlicht, dass insbesondere die Landwirtschaft unter den Auswirkungen dieses Naturphänomens leidet.

In diesem Zusammenhang sucht ein innovatives Projekt der Regionalabteilung des Landwirtschaftsministeriums (Seremi) der Region O’Higgins, die Widerstandsfähigkeit der ländlichen und landwirtschaftlichen Gebiete in Küstennähe und dem Landesinneren auf die Klimaveränderungen und die zukünftigen Szenarien vorzubereiten. Dies beinhaltet auch Themen wie die Viehzucht, Ackerbau, Wasser und den Umgang mit dem Boden.

Das Projekt dauert 4 Jahre und fundiert sich auf dem Kyoto-Protokoll.

Die Idee ist, den Landwirten Instrumente zur Verfügung zu stellen, um hinsichtlich der veränderten klimatischen Bedingungen produktiver zu sein. Hierbei handelt es sich um ein einzigartiges Projekt der neuen Piñera-Regierung.

Auf der anderen Seite geht es auch um die Implementierung neuer Maßnahmen und Technologien zur Steigerung der Wasserverfügbarkeit in ländlichen Gebieten. Insbesondere da die Küstenregion O’Higgins in den letzten Jahren am stärksten betroffen war von klimatischen Veränderungen und geringeren Niederschlagsmengen.

Um diese Aufgabe weiter voran zu bringen, unterschrieb die SEREMI ein Abkommen mit dem Institut für Landwirtschaftliche Studien (INIA), welches als technischer Berater im Projekt auftritt und die erste Phase in die Umsetzung bringt, die Kapazitäten zu stärken und die Widerstandskraft zu erhöhen.

Das Landwirtschaftsministerium (MINAGRI) selbst, mit der Abteilung für Information, Monitoring und Prävention von Risiken, ist verantwortlich für die Realisierung der zweiten Phase des Projekts; d.h. der Verbesserung der Entscheidungsgrundlage mittels Informationssystemen zum Agroklima und zukünftigen Trends. Schließlich zeichnet das SEREMI für Landwirtschaft der Region O’Higgins verantwortlich für die Implementierung des Projekts im regionalen Raum und den entsprechenden Kommunen.

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