In Wassermanagement

Der Schutz der Wasserquellen, die effiziente Nutzung der Wasserressourcen, Management der Informationen sowie der Risiken sind die vier Aktionsfelder, die angegangen werden.

(Patricia Vildósola Errázuriz, Zeitschrift CAMPO vom 09.04.2018)

Laut der Vereinten Nationen wächst die globale Nachfrage nach Trinkwasser bis 2050 um 40% an und mindestens ein Viertel der Weltbevölkerung wird in Trockenheit leben.

Chile gehört zu dieser Realität: in den letzten 10 Jahren ist die Trockenheit in breiten Teilen des Landes angekommen und war sogar einer der Gründe für die starken Waldbrände im Sommer 2017. Das Problem ist nicht nur die Trockenheit, sondern auch die Prognosen – Ergebnis des Klimawandels – dass die Niederschläge und Schneeansammlungen zurückgehen werden.

Bis 2070 reduziert sich das verfügbare Wasser um 30% in der Region, laut Studien zum Klimawandel.

Die Wasserfonds beabsichtigen die Konservierung der Wasserquellen. Es handelt sich um innovative Modelle, mittels derer die Wasserquellen langfristig konserviert werden sollen, mittels Investitionen, die in einem Fonds gesammelt werden und hauptsächlich aus dem privaten Sektor kommen sowie aus dem öffentlichen Bereich.

Die Initiative stärkt das Management der Einzugsgebiete, indem alle relevanten Akteure zusammengebracht werden und ihre spezifischen und wissenschaftlichen Kenntnisse in die Entscheidungsfindung einbringen.

Die Arbeit des Wasserfonds der Metropolregion konzentriert sich auf vier Aktionsfelder: Schutz der Wasserquellen (Gletscher, Sümpfe, Einzugsgebiete und Schaffen geschützter Gebiete), effiziente Nutzung der Ressource (Wiederverwendung des Wassers, Infiltration und Speicherung), Informationsmanagement (Monitoring, Bildungsprogramme entwickeln, Plattformen zu Nutzerdaten und Technologien) und Risikomanagement (Realisierung von Studien und entsprechenden Maßnahmen in den Einzugsgebieten).

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