In Wassermanagement

Neben der Berücksichtigung der Technik und Instrumente für eine effizientere Arbeit, ist es erforderlich auch über die Amortisationszeit der Investition und die Qualifizierung des Personal nachzudenken.

(Rolando Aros Millar, Zeitschrift CAMPO vom 28.05.2018)

Die letzten Jahre waren durch zahlreiche Technologie-Entwicklungen zur Verbesserung der Wassernutzung in der Landwirtschaft geprägt.

“Es existiert ein relevanter Technifizierungsgrad. Einige 8 bis 10 Tausend Hektar werden pro Jahr lokal bewässert; das heißt über Sprüh- oder Tröpfchenbewässerung”, erklärt Alejandro Antúnez, Agronom des INIA Instituts La Platina.

Der technologische Impuls hat nicht nur ermöglicht, die Wassernutzung zu optimieren, sondern auch in Gebieten anzubauen, die normalerweise nicht über die optimalen Wasser- und Klimabedingungen verfügen. So zum Beispiel in Ovalle, wo die Produzenten jährlich zwischen 12 und 14 Tausend Kubikmeter Wasser pro Jahr verbraucht haben. Heute übersteigen die Mengen nicht 8 Tausend Kubikmeter pro Hektar, bei gleichbleibenden Erträgen.

“Es gibt sogar Produzenten, die mit 5 Tausend Kubikmeter pro Hektar im Jahr die gleiche Quantität und Qualität ernten wie vorher, als sie 15 Tausend Kubikmeter pro Hektar benötigten”, erklärt Luis Leris Garay, Spezialist in Technologietransfer des technischen INIA Instituts Intihuasi in Limarí.

Das ist das Resultat der neuen Technologien, die den Landwirten erlauben, das Wasser verantwortungsvoller zu nutzen und die physischen, chemischen und hydrologischen Bedingungen des Bodens zu verbessern.

“Das ist ein wichtiger Aspekt für die Zukunft. In dieser Zone fallen normalerweise zwischen 90 und 100 mm Niederschlag. Aber bis 2030 schätzt man, sind es nur noch zwischen 60 und 70 mm. Das wird sich auch auf weitere Regionen, wie die VI. und VII. ausdehnen”, fügt Luis Leris Garay hinzu.

Gemäß des Fakts, dass die Wasserverfügbarkeit große Teile des Landes beschäftigen wird, spielt die Optimierung und Modernisierung der Bewässerung eine große Rolle.

Der Fortschritt der Technologie im Bereich der Telemetrie ermöglicht den Landwirten jeder Größe, sofortige Aussagen darüber zu haben, was mit ihrem Wasser passiert, wie viel ihre jeweiligen Pflanzen benötigen und dies per Computer oder gar Telefon zu steuern.

Aufgrund der verschiedenen Technologien und Kosten empfehlen Experten, vor Investition eine Studie durchzuführen. Denn die Idee ist, dass sich die Investition in der Zeit aus- und zurückzahlt.

Verschiedene Faktoren haben einen Einfluss auf die Amortisation, wie z.B. das Gerät selbst und die Energiekosten. Trotzdem ist die Pflanze am wichtigsten und ihr jeweiliger Wasserbedarf.

Genau so wichtig wie die richtige Wahl des Geräts ist es, die Technologie auch in vollem Umfang zu nutzen. Hierbei ist, laut Experten, die Ausbildung zentral. Im Land gibt es zahlreiche Ausbildungsprogramme, wie z.B. Diplomados und Aufbaustudien sowie Kurse, die über Sence förderfähig sind. Sie unterscheiden sich in ihren Kosten, Themen und Bildungsniveau. Es gibt auch Programme, die von den Regionalregierungen finanziert werden, wie z.B. beim INIA Intihuasi oder den Technologietransferprogrammen.

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